Das erste Gebetbuch in fränkischen Mundarten ist da

Zwischen der „Fränggischen Bibl – ded neie Tesdamend “ und dem Aldn Tesdamend ein Gebeedbüchla zum Ausschnaufen für die Seele

Nach dem unerwartet großen Erfolg der Fränggischn Bibl – Des Neue Tesdamend, war den Machern um Pfr. Claus Ebeling klar, dass so etwas nicht wiederholbar ist. Dennoch laufen die Arbeiten am Alten Testament kontinuierlich weiter (Korrekturen und Bildredaktion)

Aber der Verein MundArt in der Kirche wollte die Fans kirchlicher MundArtarbeit vor Weihnachten nicht im Stich lassen. Und so setzten etwa 20 Autorinnen und Autoren in ganz kurzer Zeit  den lang gehegten Wunsch nach einer Sammlung mit fränkischen MundArtgebeten in die Tat um.

Herausgekommen sind gleich zwei Versionen, die vom Inhalt her fast identisch sind. Der Ansbacher Layout-Künstler Dieter Stockert hat die Gestaltungsideen von Claus Ebeling geschmackvoll umgesetzt. Einmal erscheinen die Gebeede im Stil einer Mittelalterlichen handschrift und in der modernen Version interpretieren Bilder die Texte. Den Titel ziert ein selbstbewusstes Gänseblümchen, dem im Innenteil auch ein Gebet gewidmet ist.

Wenn einem selber die Worte fehlen

Somit ist das „Gebeedbüchla für Franggn“ genau das richtige, wenn uns selber manchmal die Worte zum Beten fehlen. Denn andere haben schon gute Worte gefunden, in die ich mich hineinfallen lassen kann, wenn mir selber die Worte fehlen.

So finden die Gottsucher und die Gottfernen, die erfahrenen und die Anfänger unter den Betern:
* Gebete am Morgen, Mittag, Abend.
* Gebete zu den Jahreszeiten und den Festen.
* Gebete in persönlichen Notlagen

* Gebete für die Feste des Lebens und die Übergänge.

* Dankgebete, Tischgebete, Segen.

Aber Vorsicht, manche Gebete darf man auch mit einem Augenzwinkern beten, andere gehen mit in die Tiefen der Seele. Sie begleiten beim Weinen, Trauern, bei Lachen und beim Danken.

Bestellen: bei claus.ebeling@elkb.de